Japanische Säge 200 mm

Diese kraftvolle japanische sogenannte „Kataba-Säge“ ist ein vielseitiges Werkzeug, das sich hervorragend zum Sägen von Bambus eignet. Das dünne Sägeblatt mit dreiseitig geschliffenen, trapezförmigen Zähnen ermöglicht ein schnelles und einfaches Schneiden von harten Bambusstöcken, -stangen und -leisten.

Für professionelle Holzhandwerker ist eine japanische Säge ein unverzichtbarer Bestandteil der Werkzeugkiste, da sie ein perfektes Schnittergebnis liefert. Dank der speziellen Hybridzähne ermöglicht diese Allzwecksäge äußerst präzises Sägen.

DETAILS

Gesamtlänge: 350 mm
Sägeblattlänge: 200 mm
Klingenbreite: 35 mm
Sägeblattdicke: 0,5 mm
Schnitt: 0,8 mm
Zähne: TPI (Zähne pro Zoll)
Zahnwinkel 1,7 mm
Gewicht: 86°
Stahltyp: Kohlenstoffstahl (rostfrei)
Griff Kunststoff

Ziehen

Japanische Sägen sehen ganz anders aus als westliche Sägen. Die Blätter einer japanischen Säge sind viel dünner, flexibler und anders aufgebaut. Der größte Unterschied ist jedoch, dass japanische Sägen Zugsägen sind. Das bedeutet, dass eine japanische Säge beim Ziehen arbeitet, statt wie eine westliche Säge durch den Bambus gedrückt zu werden.

Das Eindringen wird minimiert, da der Schnittspalt nur einen Bruchteil breiter ist als das Sägeblatt selbst. Die minimale Zahnschränkung sorgt für einen perfekt glatten Schnitt. Außerdem eignen sich japanische Sägen auch zum Längs- oder Querschneiden von gewöhnlichem Holz.

VORTEILE

  • Die Zugbewegung hat den Vorteil, dass das Sägeblatt so gespannt ist, dass es beim Schneiden nicht vibriert.
  • Dank des dünnen Sägeblatts und der extrem scharfen, trapezförmigen Zähne lassen sich sehr leicht äußerst feine Schnitte ohne Schleifen erzielen. Das Ergebnis ist ein extrem dünner Schnitt mit hoher Präzision.
  • Die Zugbewegung hat außerdem den großen Vorteil, dass deutlich weniger Kraft nötig ist. Eine Zugsäge benötigt bis zu dreimal weniger Kraft als eine Stoßsäge. Sie arbeiten also nicht nur viel schneller, es kostet auch weniger Kraft und Mühe.
  • Das dünne Sägeblatt einer japanischen Säge trägt Holz oder Bambus viel effizienter ab und erzeugt dadurch weniger Sägemehl als eine gewöhnliche westliche Säge.
  • Und schließlich gibt Ihnen eine japanische Säge deutlich mehr Kontrolle, sodass Sie gerade schneiden können.

ANLEITUNG

  1. Der Schnitt mit einer japanischen Zugsäge beginnt hinten, nahe am Griff. Halten Sie die Säge an der gewünschten Schnittstelle und führen Sie das Blatt vorsichtig mit dem Daumen, bis es sich in den Bambus setzt. Ziehen Sie die Säge dann langsam zu sich heran.
  2. Lassen Sie die Säge die Arbeit machen und üben Sie nicht zu viel Druck aus. Das kann manchmal schwerfallen, wenn Sie an den westlichen Griff gewöhnt sind, bei dem Druck notwendig ist.
  3. Machen Sie bei den ersten Zügen nicht den Fehler, zu schnell zu schneiden oder stärker zu drücken. Ziehen Sie zunächst eine gerade Linie. So erzielen Sie ein perfektes Ergebnis, und die Säge hält viel länger.
  4. Üben Sie den besten Schnittwinkel. Wir empfehlen eine nahezu horizontale Bewegung, da Sie so beim Fortschreiten des Schnitts den meisten Kontakt zum Bambus haben, während die Säge dennoch schräg gehalten werden kann.
  5. Führen Sie die Sägebewegung gleichmäßig aus, ohne Druck und ohne sich zu sehr auf die Zugbewegung selbst zu konzentrieren. Das Ergebnis ist bei jedem Zug ein schöner, sauberer Schnitt.
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Artikelnummer: JZAAG-200 Kategorie: